zurück

Veröffentlicht am 26. September 2019

© FH St. Pölten
Fachhochschule St. Pölten

Aufbau eines neuen Schwerpunkts in der Mobilitätsforschung

Der Bereich Bahntechnologie ist ein zukunftsorientiertes Themenfeld, mit einer starken Verankerung in Forschung, Bildung und Wirtschaft in Niederösterreich. Dadurch sind ausgezeichnete Voraussetzungen für das gemeinsame und interdisziplinäre Entwickeln innovativer Technologien gegeben. Um dieses Potenzial zu nützen fördert das Land Niederösterreich den Aufbau eines Forschungsschwerpunkts zu den Themen alternative Antriebe, Energieeffizienz, Digitalisierung und Automatisierung im Bahnbereich am Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung der Fachhochschule St. Pölten.

Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung zu den Themen Bahntechnologie und Mobilität. Im Fokus liegt dabei die Kernkompetenz, die umfassende Kenntnis des Systems Bahn. Dieses Know-how ermöglicht es, zukünftige Herausforderungen zu erkennen und rechtzeitig Lösungen zu entwickeln. In Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnerinnen und Partnern werden Ansätze für neue Mobilitätslösungen erforscht und entwickelt. Insbesondere an der Schnittstelle zu anderen Verkehrsträgern sind immer wieder Innovationen gefragt. Seit der Gründung 2013 führte bzw. führt das Institut über 30 Forschungsprojekte mit einem Fördervolumen von mehr als 1,4 Mio. Euro durch.

Interdisziplinärer Ansatz

Der Aufbau des Forschungsschwerpunkts ermöglicht, die Themen alternative Antriebe, Energieeffizienz, Digitalisierung und Automatisierung in Bereich Bahntechnologie zu vertiefen und am Standort St. Pölten auszubauen. Wichtige Aspekte sind die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie ecoplus und der Austausch und die Kooperation mit relevanten Akteuren und Netzwerken. Dadurch kann der Themenbereich national und international besetzt werden und die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Zukunftsfeld Bahntechnologie gestärkt werden. Auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen unter Nutzung einschlägiger Programme in ausgewählten Bereichen und für Investitionen in Forschungsinfrastrukturen ist eines der konkreten Ziele für die Forschungsgruppe.

Das Zukunftsthema Bahn ist von hoher wirtschaftlicher Relevanz für Österreich: Österreich ist einer der größten Exporteure im Bereich „Schienenfahrzeuge und zugehörige Ausrüstungen“, verfügt über eine hohe Anzahl an bahnrelevanten Patenten und ist Standort namhafter relevanter Betriebe. Es mangelt allerdings in der Öffentlichkeit an Wissen darüber. Deshalb ist es dem Institut für integrierte Mobilitätsforschung wichtig auch bewusstseinsbildende Maßnahmen zu entwickeln und setzen, nicht nur um die Allgemeinheit zu informieren, sondern auch, um Nachwuchs und Talente für diese Branche zu begeistern um auch zukünftig auf hohem Niveau kooperativ forschen und entwickeln zu können.

Kontakt

FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Frank Michelberger EURAIL-Ing.
Institutsleiter Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung
T: +43/676/847 228 664
E: frank.michelberger@fhstp.ac.at